The Pain Machinery
                 

The Pain Machinery
Hostile:

Die Ästhetik der Apokalypse, das Schöne des Verfalls, die Lautlosigkeit nach einer Atombombe. Solche Gedanken schwirren einem rum, wenn man The Pain Machinery anhört. Anders Karlsson, kreativer Kopf dieses Projekts, hat eine düstere Mischung aus zum Teil sehr experimentellen Klängen und sowohl vertrauten, als auch unkonventionellen Sounds geschaffen. Das führt dazu, dass "Hostile" sich auf verschiedenen Ebenen bewegt und dennoch sehr eigensinnig ist, wenn es um Musik machen geht. "Outbreak" und "Carrier" beispielsweise arbeiten mit ganz leisen Tönen zu Beginn, ehe der Beat einsetzt und eine verzerrte und dennoch nicht unpassende Stimme einsetzt. "Disorder" dagegen ist Adrenalin pur, da wird einem quasi eingeprügelt, sich zu dieser Musik zu bewegen. Etwas experimenteller und damit auch weniger eingängig wird The Pain Machinery am Ende bei "Dehumanize" und vor allem beim Siebenminüter "Defender", das im Mittelteil sogar mit richtig harten Noise aufwartet und dermaßen extrem ist, das eigentlich schon alles zu spät ist. Viele Stile, viele Ideen, die meistens zünden und eine insgesamt gute Produktion, die sich vom Rest deutlich abhebt. Mehr ist dazu aber auch wirklich nicht zu sagen.

Rating: 4.5/6

Review from Elektrauma

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